Rissen-Sülldorfer Feldmark
Von Veröffentlicht am: 4. Oktober 2026Kategorien: Aktuelles, Pressemitteilungen

Nein zur Windparkanlage in der Rissen-Sülldorfer Feldmark

Das Klimabündnis Halstenbek nimmt zu den Planungen der Stadt Hamburg, Flächen in der Rissen-Sülldorfer Feldmark als Windvorranggebiet auszuweisen und damit den Bau von Windenergieanlagen zu ermöglichen, wie folgt Stellung.

  1. Erneuerbare Energie rasch auszubauen, ist eine der wichtigsten Aufgaben für den Klimaschutz und die weitere Reduktion von klimaschädlichen Emissionen. Gerade in Schleswig-Holstein, am Rande des hier besprochenen Gebiets und Heimat des Klimabündnisses Halstenbek, stammten im Jahr 2025 über 90% des eingespeisten Stroms aus erneuerbarer Energie (Quelle). Wir begrüßen ausdrücklich, dass die Stadt Hamburg ehrgeizige Ziele in dieser Hinsicht verfolgt.
  2. Landschaftsschutzgebiete sind auch ein Teil des Klimaschutzes. Ihre Rolle bzgl. Abkühlung, Wasserhaushalt, Artenschutz und nicht zuletzt als Erholungsgebiet kann nicht überschätzt werden.
  3. Wir wissen, dass der Ausbau von erneuerbarer Energie Platz braucht, und wir verstehen, dass schwierige Entscheidungen und Kompromisse getroffen werden müssen bzgl. der Standortwahl.
  4. Nach allen uns vorliegenden Unterlagen und Informationen gehen wir davon aus, dass sich das Erreichen der gesetzlich vorgegebenen Ausweisung von Windenergiegebieten in Höhe von mindestens 0,5% der Gesamtfläche Hamburgs (ca. 378 Hektar) ohne die Inanspruchnahme von Landschaftsschutzgebieten realisieren lässt.
  5. Wir sagen daher nein zum Bau von Windkraftanlagen in der Rissen-Sülldorfer Feldmark und den anderen Landschaftsschutzgebieten Hamburgs. Wir sagen aber ja zu Flexibilität, Sorgfalt, Kreativität und Respekt beim weiteren Ausbau von erneuerbaren Energie, und wir sind optimistisch und zuversichtlich, dass dies möglich ist.

Klimabündnis Halstenbek e.V.

Weiterführende Informationen:


Ihr Ansprechpartner bei Rückfragen:
Jonathan Irons
Klimabündnis Halstenbek e.V

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Foto: NaturErleben Klövensteen